Rundgang durch die Obermühle Polling

Dieser virtuelle Rundgang führt durch die Getreidemühle in Polling bei Weilheim in Oberbayern.
Ich habe diese Mühle ausgeählt, weil sie eine der wenigen, produzierenden Handwerksmühlen ist, vorallem aber auch, weil es eine sagenhaft schöne Kunstmühle ist .
Denn auf meiner Suche nach der Idealen Mühle ist die Obermühle Polling eine der Mühlen, welche vom Bau und Aufbau her dazu zählt, aber der Antrieb der Anlagen leider nicht passt.
Trotzdem möchte ich nicht versäumen, Euch diese tolle Mühle vorzustellen
Die Mühle geht auf einen uralten Mühlenstandort zurück, der noch heute existiert. Die Geschichte erzählt, daß der Urvater der heutigen Mühle als Geselle auf die Wanderschaft ging - in seinem Abschied aber klar machte, daß wenn einer der Mühlenstandorte in Polling zu veräussern wäre, er sofort zu informieren sei. So kam es, daß drei Standorte fast zeitgleich zum Verlkauf standen und daher die Entscheidung auf den Standort der Obermühle viel, weil diese hier beste Wasserkraft hatte.
Dies ist in Polling nachvollziehbar, denn die Innerorts gelegene Klostermühle ist ebenfalls noch in Betrieb, so daß man gut beide Wasserkraftanlagen vergleichen kann.
Beide Anlagen dienen heute der Stromerzeugung, so daß man gut an der erzeugten Energie die Anlagen vergleichen kann. Beide Anlagen verfügen zudem über die gleiche Wasserkraftmaschine, so daß es auch hier keine Unterscheide gibt. Zwar hat die Klostermühle eine stehende Francis-Turbine mit einem großen Läufer, hingegen die Obermühle eine liegende Turbine mit einem schneller drehende Läufer hat, doch alles in allem sind die Anlagen vergleichbar. Bei der Klostermühle fallen nur rund 5 kW an, hingegen die Obermühle 25 kW an der Turbine abgreifen kann.
Man sieht daher nur zu deutlich, warum sich der Urahn der Obermühle für den Standort sofort entschieden hat, doch Erbstreitigkeiten, Pacht und Rückpachtverträge führten zu einem Problem mit dem ursprünglichen Standort, so daß ein Ausbau der Mühle nicht in Frage kam - aber unabdingbar war, wollte man am Standort wirklich zeitgemäße Dienstleistungen anbieten. So wurde nicht am alten Standort gebaut, sondern ein wenig abseits auf dem freien Feld ein Mühlenturm errichtet. über fünf Stockwerke errichtete man eine Kunstmühle, die so wohl ihresgleichen in der Gegend sucht. Mag von der Fläche her die Klostermühle die gleichen Fähigkeiten haben oder gehabt haben, so ist es doch die Wasserkraft, welche die Kunstmühle am Standort Obermühle überlegen machte. Denn eine große Kunstmühle hat sich am alten Standort nicht errichten laßen, am Standort Klostermühle war Platz nicht das Problem und das Gebäude dort ist sehr imposant. Doch die Wasserkraft reichte dort nicht aus, diese Anlage so zu betreiben, daß eine große Kunstmühle wie die Klostermühle entsprechend arbeiten konnte. Hier mußte wesentlich häufiger zwischen einzelnen Strecken und Anlagenteilen geschaltet werden, es war nach außage zudem unmöglich, wirklich die komplette Mahlmühle laufen zu laßen, weil die Wasserkraft oft nicht ausreichte, alle Mahlmaschinen zugleich zu betreiben.
Dies war am Standort Obermühle anders, doch hier war der Platz nicht gegeben - so daß der Neubau geschah, indem sich nun eine außergewöhnliche Kunstmühle befindet, die zwei vollständige Strecken enthält und komplett nach Roggen und Weizen getrennt ist.
Es gibt daher keine gemeinsame Renigungßtrecke, sondern eine geteilte Strecke, die zwischen Roggen und Weizen getrennt werden konnte Daher sind die meisten Reinigungsanlagen doppelt ausgeführt. auch auf dem Mahlboden finden wir doppelte Ausführungen der Walzenstühle, einfach weil man so Roggen und Weizen komplett auf getrennten Anlagenteilen vermahlen konnte, zum Teil zeitgleich.
Auch der liegende Mehlmischer ist getrennt, nach Roggen und nach Weizen, wobei heute viele Mehle nach Kundenwunsch produziert werden, die dann in einem der hängenden Mischer erzeugt und abgepackt werden.
Auch Futterschrot erzeugt die Mühle in unterschiedlichen Qualitäten, welches an Kleinabnehmer abgegeben wird. Die Mühle ist daher in der Region bekannt und der Mühlenladen gut besucht. Im Gegensatz zu anderen Mühlenläden werden auch nur Mühlenprodukte der eigenen Erzeugung abgegeben - eine Besonderheit.
 
Starten wir daher unseren Rundgang.

 

Die Obermühle Frohnwieser in Polling
Die Obermühle,
noch heute in Betrieb, eine herrliche Kunstmühle

Das Alpenvorland ist sehr Wasserreich, so daß wir hier sehr viele Wassermühlen finden können. Kleine Gewässer mit großen Gefällen wechseln sich mit kleineren Flussläufen mit geringeren Gefällestufen ab. Die Obermühle liegt an einem dieser wasserreichen, kleineren Flussläufe - dem Tiefenbach, der später in die Ammer mündet. Hier sind eine große Gefällestufe und das wasserreiche Tiefenbach verantwortlich für die ideale Lage einer guten Wasserrkaftanlage, welche die Obermühle versorgt. Da die Obermühle aber abseits der Wasserrkaftanlage errichtet wurde, wird die Mühle eine kurze Freileitungsstrecke mit Energie versorgt - auch hier wohl einzigartig: mit Gleichspannung!
Denn die historischen Antriebsmaschinen sind alle Gleichstrommotoren, die von einem Gleichstromgenerator des Wasserkraftwerkes versorgt werden.

Die Staustufe des Wasserkraftwerks

Einlaufbauwerk der Wasserkraftanlage. Ein seitliches Überfallwehr führt das Wasser des Tiefenbaches um die Wasserkraftanlage herum ab. Ein automatischer, moderner Rechenreiniger sorgt dafür daß Schwemm- und Schwebstoffe nicht in den Einsaugbereich der Francis-Schachtturbine gelangen.
Der Freischuss ist über ein gewöhnliches Schütz verschlossen, welches den Einlaufbereich trocken legen kann, ein zudem ausgelegter Treidelbalken sorgt dafür, daß keine schwimmenden Fremdkörper in den Einlaufbereich vor dem Rechen gelangen können.
Der vordere Teil des Einlaufes hinter dem Rechen ist mit Holzbohlen abgedeckt, so daß der betonierte Schacht der Turbine betreten werden kann. So kann die Turbine regelmäßig von anhaftendem Schlamm und Ankrustungen gereinigt werden, die Montagebolzen und Regelschaufeln könenn geprüft und gewartet werden.

Das Wasserkraftwerk besteht aus einer liegenden Francis Schachtturbine. Von dieser sieht man im Kraftwerksraum nur den Wellendurchbruch und das Knierohr der Wasserableitung. Das Knierohr ist dann an das Saugrohr angeschlossen, welches unter dem Turbinenhaus ins Unterwasser mündet und die Leistung der Turbine steigert.
Der in der Bildmitte stehende hydraulische Fliehkraftregulator steuert den Wasserdurchsatz der Turbine.
Die Antriebswelle tritt aus dem Knierohr aus, wo eine Stopfbuchse mit Leckwasserableitung die Welle abdichtet. Diese ist dann auf betonierten Lagerfundamenten in Gleitlagern gelagert. Zwei große Treibriemenscheibensind montiert und mit Riemen bestückt.
Früher warten hier wohl mal Wasserräder montiert, aber schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier die Turbine eingebaut, die daher um 1920 bei Volt in Heidenheim gebaut wurde. Genaueres läßt sich nicht nachvollziehen, da das Maschinenschild der Anlage an der Reglerwelle von Sickerwasser mit Kalk- und Salzen zugesetzt ist, konnte hier das Baujahr nicht abgelesen werden.
Eine Besonderheit ist die Kombination aus Gleichstrom- und Drehstromerzeugung. Eine der großen Riemenscheiben treibt den 25 kW Gleichstromgenerator an, der dann über die Freileitung die Mühle mit Antriebsenergie versorgt. Die zweite Riemenscheibe treibt dann einen Drehstrom-Asynchrongenerator an, der über eine Thyristorgesteuerte Netzeinspeisungsanlage den aus Wasserkraft gewonnenen Strom ins das regionale Stromnetz einspeist.
Aufgrund eines Defektes musste dieser Anlagenteil im Jahr 2014 erneuert werden. Trotzdem ist es erstaunlich, daß die rund 90 Jahre alte Turbinenanlage störungsfrei weiterhin diesen Betrieb garantieren kann.

Turbinenanlage
Aspirateur

Wir schon eingangs erwähnt, hat die Mühle viele Anlagen doppelt, so daß hier die Roggen und Weizenstrecke auf maschinell voneinander getrennt ist. In anderen Mühlen wurde zeitlich getrennt vermahlen, in Polling ist es parallel möglich.
So sieht man im Bild einen der beiden Aspirateure. Die komplette Mühleneinrichtung ist von MIAG, auch der Aspirateur ist deutlich sichtbar von dieser sehr bekannten Mühlenbaufirma.
Der Aspiratuer ist die Reiningungsmaschine, mit welcher Staub, Steine, Strohreste und andere Stoffe durch Schwingsiebe und Luftströme abgeschieden werden.
Der Aspirateuer hat eine beeindruckende Größe und zeigt, daß er durchaus große Güterströme aufnehmen und verarbeiten kann.
Da Getreide wird unterhalb des Eingangs in eine Schüttgosse entladen und dann in Vorspeicher transportiert, wo es dann die Reinigung durchläuft und der Aspirateuer eine der ersten Maschinen ist, wo dieser Güterstrom hindurch geleitet wird.
Luftströme sortieren aus dem Güterstrom leichte Staubteilchen, feine Stroh und Spelzenreste aus, schwere Teilchen passieren den Luftstrom unabgelenkt, das Getreide gelangt auf dem Mittelweg dann auf die Schwingsiebe, wo diese nach Größe sortiert werden. Fremdstoffe, insbesondere der Dreck, gelangen unter dem Aspirateur zu Absackstutzen, wo der Schmutz in Säcken abgefüllt aus dem Produktstrom entfernt wird.

In einem Metallrahmen liegen zwei Trieuertrommeln über einander. Das zu reinigende Getreide fällt in den rotierenden Trommelmantel. Der Mantel ist dicht an dicht mit rundlichen Ausbuchtungen versehen, die die Getreidekörner an der Wand hochnehmen. Runde Fremdsaaten bleiben länger in den Ausbuchtungen, fallen daher später aus den Buchten als die länglichen Getreidekörner. So fallen die runden Fremdsamen in eine Rinne in der Mitte der Trommel und werden so als Fremdgut abgeführt, das Getreide fällt aus den Vertiefungen wieder zurück in die rotierende Trommel, wo es durch die Schräglage dann den Trierer verlässt.
der untere Treuer ist kürzer, hier kann man gut die innere Rinne erkennen, welche Fremdsaaten abführt, der freie Teil trug einst vielleicht mal einen Stroh und Spelzenabscheider, der in dieser Mühle allerdings unnötig war, denn die großen Aspirateuere sortieren diese Fremdstoffe sicher aus. Wie alle Anlagen sind auch die Trieure von Gleichstromeinzelantrieben angetrieben..

Doppeltrieur
eine der beiden Sch&asuml;lmaschinen

Im Hintergrund der Schälmaschine erkennt man den zweiten Aspirateur und beide Schälmaschinen der Mühle sind baugleich.
Rotierende Paddelleisten werfen das Getreide im inneren der Trommel gegen die Innenwand, welche mit Schmiergelplatten belegt sind und reiben diese daran. So werden die feinen Hülschichten um das Getreidekorn abgerieben und ausgeschieden. Viele Schälmaschinen hatten eine Brüstenschnecke zum Abreiben noch anhaftender Reste unter der großen Schältrommel, diese ist hier nicht verbaut worden, auch eine eigene Bürstenmaschine konnte auf dem Rundgang nicht ausgemacht werden oder wurde übersehen.
Sie ist zwar nicht nötig, erspart aber gerade in der Feinmüllerei entsprechende Kleiereste im Sichter, weil schon von der Reinigung her weniger Kleie in den Vermahlungsprozess gerät.
Die Schälmaschine ist allerdings wichtig, denn diese Maschine reibt die Hüllschichten ab und nimmt damit die Hauptkelieanteile aus dem Produktstrom zur Vermahlung, so daß der Löwenanteil der Kleie hier als feine Schälkleie abgeschieden wird. Die Schälkleie wird abgesaugt mit einem auf der Maschine montierten Lüfter und in einen Schlauchfilter gepresst, wo dann die feine Schälkleie zu einem Absackstutzen fällt. Sie wird als Tierfutter mit unverwertbarem Getreidebruch und anderer Kleie als Tierfutter vermischt abgegeben wird.

Der Mahlboden, daß Herz jeder Mühle.
Gut sind die beiden mittig angeordneten Schrotstühle zu erkennen, deren hölzerne Trichter direkt aus dem Vorspeicher in die Walzenstühle münden. Das Getreide aus der Reinigung gelangt in diese Vorspeicher - und von dort geht es auf die erste, sehr grobe Vermahlung. Nach aussen wird die Vermahlung immer freiner, über den zweiten Schrot, dann Greis und schlussendlich den Dunst wird hier das Mehl erzeugt, wobei auch hier doppelte MIAG Walzenstühle zum Einsatz kommen. Deutlich sichtbar ist auch, daß erneut zwei Strecken existieren, die eine ist die Weizen Feinmehlstrecke, die andere ist die Roggenstrecke. Roggen und Weizen werden auf verschiedenen Walzenstühlen verarbeitet.
Unter den Walzenstühlen liegt daher dann auch der zentrale große Gleichstrommotor, der die Haupttransmissionswelle für die Walzenstühle antreibt.
Da die Mühle nur noch regionale Kunden beliefert, ist ein zeitweiliger Stillstand unumgänglich. Daher sind die Glaszylinder über den Walzenstrühlen, die den Produktstrom anzeigen, sich leer. In diesen Stillstandszeiten werden Kleinpackungen abgefüllt, besondere Kundenwünsche angemischt und dann die Mühle intensiver gereinigt.
MIAG Walzenstühle findet man auch in der Maier Mühle.

Walzenstühle auf dem Mahlboden
Schrotgang

Am Ende der Walzenstühle steht dann in einer Blechbütte der Schrotgang. Viele Mühlen haben den Steinmalgang nicht aufgegeben, sondern für grobe Vermahlarbeiten der Futtermittelproduktion erhalten. Bestimmte Stoffe, aber auch Fremdsaaten konnten so gesondert zerkleinert werden, wodurch Futtermittel aufgewertet wurden, ohne das die Mehlvermahlung mit diesen Fremdstoffen verunreinigt wurden. Mais, Gerste und Lupinensaaten konnten so als Beispiel getrennt vermählen werden, um dann einer Kraftfuttermischung zugesetzt zu werden, denn eine Mühle war ja nicht nur für die menschliche Mehlversorgung zuständig, sondern auch für die Futtermittelproduktion die erste Anlaufstelle - und ist es heute noch.
War auf dem Gang früher ein Rüttelschuh mit Trichter, ist nun hier ein rotierender Speiseteller montiert, der die Güter in das Steinauge der Mahlmschine fördert. So ist das Klappern des Rüttelschuh in dieser Mühle auch Geschichte. Trotzdem ist das Relikt der einstigen Hauptmahlmaschine noch erhalten und auch immer mal wieder in Betrieb. Frühere Mühlen hatten oft ausschließlich die Mahlgänge im Einsatz und verschwanden dann nach und nach mit der Umrüstung auf Walzenstühle - hier sieht man jedoch das Ende, denn die Vermahlung erfolgt nicht mehr auf einem Walzenstuhl, wie in Mömbris, Schimborn oder Königshofen zu finden - sondern hier erfolgt die Vermählung in Stufen auf einzelnen Walzenstühlen und nicht mehr nacheinander bei weiteren Durchgängen. Das Prinzip der Rückschüttmühle wurde hier schon aufgegeben.

Der Blick auf den Sichterboden. Ist in der Neuen Mühle Erfurt der große Plansichter schon imposant, so findet man in der Obermühle Polling zwei dieser großen Schwingenden Sichter, die an an Rattanstäben aufgehängt sind.
An der Wand erkennt man die nachträglich eingebaute pneumatische Förderung, welche die alten Elevatoren abgelöst hat, ebenso wie zwischen den Sichtern die Griesputzmaschine der Feinmühle steht. unter der Decke sorgt eine zentrale Transmissionswelle für die Antriebsleistung und wird, wie sollte es anders sein, auch von einem der alten Gleichstrommotoren angetrieben, wo nun einzelne Treibriemen die Anlagen antreiben.
Auf dem Sichterboden stehen dann auch Ersatzsiebe, denn auch in der Griesputzmaschine werden kleine Siebrahmen benutzt, die feinen Griese voneinander zu trennen und zu sortieren, aber auch Kleiereste nochmals sehr gezielt abzuscheiden, um ein feines, möglichst reines Mehl zu erhalten.

Blick auf den Sichterboden
Einer der beiden Plansichter der Mühle

Der Sichter, jedenfalls einer der beiden Baugleichen MIAG Plansichter.
ein großer Metallträgerrahmen formt ein H, worin die beiden Siebrahmenstapel montiert sind. Der Rahmen selbst ist unter der Decke an extra Trägern mit Hilfe von Rattanstäben aufgehängt. Ein zentraler Antrieb bringt nun den Rahmen in kreisende Schwingungen, so daß diese Kreisende Bewegung die Güter über die Siebflächen der Siebstabel bewegt, gleichzeitig auf Führungsschienen gleitende Bürsten die Siebflächen durchgängig halten.
Das Gegengewicht das Antriebe soll Schwingungen und Erschütterungen vom Gebäude fern halten, trotzdem kann es passieren, daß die Siebrahmen ungleichmäßig belastet werden. Man sagt, daß die damit durch das Gebäude gehenden Schwingungen von vielen Müllern erkannt worden sind und dann diese die nötigen Schritte eingeleitet haben, indem die Produktströme anders eingestellt worden sind, um hier solche Schieflasten zu vermeiden.
Es ist aber schon bezeichnend, daß diese Mühle zwei dieser großen Plansichter hat, was für die einstmals geplante Vermahlungsleistung spricht, aber auf den entsprechend konsequenten getrennten Produktstrom zwischen Roggen und Weizen.
Gerade auch die Größe der Siebstabel die in den Sichtern eingesetzt sind, spricht ebenfalls für Hochebene Durchsatzmengen und Leistungen der Mühlenanlage. Die Sichter sind auch heute noch in Betrieb, zum Teil wurde nur die Bespannung mit modernen Materialen erneuert, aber auch heute noch im Betrieb unabdinglich. Sie wurden aber auch nicht, wie in anderen Mühlen durch moderne Konstruktionen ersetzt.

Unter dem Sichter befindet sich der Rohrboden, mit den zwei großen Absackbänken, wo die Zwischenprodukte des Sichters, die nicht auf die anderen Walzenstühle verteilt werden, dann in Säcken zwischengelagert werden. Dafür ist auf dem Rohrboden reichlich Raum. Durch entsprechende Klappen und Schieber können Sichterströme direkt auf die Walzenstühle geleitet werden, oder an die Sackansdhlüsse der Absackbänken. Auch hier gibt es wieder zwei Absackbänke, weil es zwei Sichter gibt, aber auch aufgrund der Trennung zwischen Roggen und Weizenverarbeitung.
Da die Mühle nicht in Betrieb war, waren die Sackanschlüsse der Absackbänke nicht mit Säcken bestückt, denn einige Sichterprodukte werden generell in Säcke geleitet, dies trifft gerade auf bestimmte Kleieprodukte zu,die im Sichter ausgeschieden werden.

Der Rohrboden der Mühle
Schrotwalzenstuhl der Mühle

Auf dem Rohrboden finden sich dann auch viele Säcke mit Zwischenprodukten. Hier findet sich neben Mehl auch Gries und Dunst, zum Erzeugen der für Bayern gewünschten Nudel und Knödelteigmischungen, aber auch besondere Produkte zum Erzeugen hochwertiger Vollkornmehle, die Kunden zum Erzeugen von traditionellen Backwaren bevorzugen.
Dazu dienen in traditioneller Weise Leinensäcke, die dann hier die Zwischenprodukte aufnehmen. Dies ist nicht ehr häufig zu finden, da Kunststoffsäcke oder Papiersäcke die weitestgehend abgelöst haben.
Hier aber sind noch die traditionellen Stoffsäcke in Verwendung und in Regalen auf dem Rohrboden findet man auch einen Vorrat an weiteren Säcken.
Was man im Bild nicht sieht, ist der für solche Mühlen typische Bremsaufzug, der mit einer aussenliegenden Steuerung dem Sacktransport der Mühle dient, denn um die Mischer zu verfüllen, müssen die Säcke vom Rohrboden auf den Sichterboden gehoben werden, was dank des Sackaufzuges vereinfacht ist. Dank der großen Bodenflächen Können die Säcke einfach mit Sackkarren transportiert werden, so daß die Zentner Säcke nicht gehoben werden müssen, sondern nur gezogen oder auf den Karren gefahren werden.
Es gibt sogar eine Sackrutsche auf den Mahlboden, die vom Zwischenboden unter dem Rohrboden auf den Mahlboden führt, womit man dann die Produkte zum Verkauf direkten den Eingangsbereich der Mühle gleiten lassen kann.

Auf den Böden wo mit Säcken hantiert wird und Produkte auch um oder abgefüllt werden, sind in den Dielenboden an zentraler Stelle Sackwaagen eingelassen. An vielen Mühlen waren Sackwaagen anzutreffen, aber zumeist flexibel aufgestellt, und nur an besonderen Stellen in den Boden eingelassen. Doch in der Obermühle Pollig sind die Sackwaagen direkt an der zentralen Säule des Bodens in den Dielenboden passagenweise eingelassen, so daß dieses Bild beispielhaft ist, weile Sau fallen Böden zu finden ist, außer auf dem Mahlboden.
Dafür ist auf dem Mahlboden am Kontor eine große Waage in den Boden eingelassen, wo große Lieferungen gewogen werden konnten. Da kleine Produkte entsprechend vorher schon abgefüllt und damit abgewogen wurden, ist im Kontorbereich eine Kleingebindewaage oder normale Sackwaagen nicht notwendig, denn hier wurden die Gebinde dann doch eher in größeren Mengen abgefüllt oder aufgestellt, so daß diese Waage sicherlich auch nur die Gesamtmenge nochmals dargestellt und damit überprüfbar ausgewiesen hat.
Die Sackwaagen auf den Böden hingegen sind funktiononelle Einrichtungen die der Müller brauchte, um Säcke Mengenbegrenzung zu füllen, oder Entnahmemengen genau zu entnehmen, um entsprechende Mischungen herzustellen. Daher ist das Aufstellen der Sackwaagen an zentraler Stelle in dieser Mühle sicherlich eine Besonderheit, die so nicht häufig anzutreffen war.

eine der Sackwaagen
Griesputzmaschine

Auf dem Sichterboden zwischen den beiden Plansichtern steht dann die MIAG Giesputzmaschine. Diese Maschine war in der Weizenfeinmüllerei kaum weg zu denken. Die Sichter arbeiteten daher im Vollastbereich als eigentliche Sichtmaschine, um die Güter der Vermählung zu trennen und damit auch entsprechend sicher weiter zu verteilen oder in Säcken zwischen gelagert abfüllbar zu machen. Hingegen ist die Griesputzmaschine eine Anlage, die erst mit den feineren Produkten der zumeist Weizenvermahlung beaufschlagt wird.
Um möglichst feine und hochwertige Mehle zu erzeugen, war das genauere Sortieren der Griese, dies sind die feineren, aber deutlich spürbaren Anteile der Vermahlung, sehr wichtig. Denn besondere Mehele bedurften genauer Beimischung von entsprechenden Griesen bestimmter Größen, was gerade in der Nudelproduktion von Bedeutung war. Daher müssten diese Stoffe genauer sortiert werden, damit hier das Endprodukt hochwertig und qualitativ einwandfrei war.
Dies wurde dann mit der Griesputzmaschine gemacht, wo auf besonders feinen Siebrahmen die Giese und Dunste der Weizenstrecke sortiert worden sind. Unterstützt von einem Lufstromwurden dann auch größenmäßig passede, aber vom Gewicht nicht stimmige Anteile abgezogen und abgeschieden.äso könnten dann auch wirklich nur entsprechende Dunste zu hochfeinen Mehlen ausgemahlen werden, deren Bestandteile selbst mit der Zunge nicht mehr mit gröberen Bestandteilen vermengt erfasst werden konnten. So konnten dann auch absolut hochfeine und hochfeine Mehle erzeugt werden, oder entsprechende nach Größe sortierte Griese abverkauft werden, die zudem qualitätiv von entsprechender Güte waren.
Auch ein Grund, warum man diese Mühlen Kunstmühlen nannte.

Die hängenden Mischer werden dann über obere Einfüllöffnungnen beschickt, die liegenden Mischer haben ebenfalls Öffnungen zum Beschicken, werden aber dann über einen Sammelelevator auf die Kammern des Mischers verteilt.
Hier sieht man gut, daß die Mühle auch schon recht ergonomisch eingerichtet ist, weil die Befüllung der Mischer über die Sackkarre einfach und fast ebenerdig erfolgen kann. Auch hier sind die Produktsäcke nicht zu heben, sondern können direkt vom Sackkarren in die Mischer befällt werden. Dabei ist der ganz linke Mischer ein reiner Kleiemischer ist, wo die anfallende Kleie der Mühle eingelagert wird und gezielt als reines Kleiefutter uniform gemischt.
In vielen Mühlen gibt es daher bei den hängenden Mischern seitliche Klappen, wo der Mischer gefüllt werden konnte, diese sind hier nicht vorhanden da die Mischer alle gesamt von oben beschickt worden sind.
Auf dem Bild ist auch eine der Sackkarren zu sehen, mit denen die Säcke auf den Rohrboden bewegt werden. Der glatte Dielenboden begünstigt den Einsatz dieser Karren.

Befüllung der hängenden Mischer
Walzenstuhl zum Quetschen von Futterflocken

Unter dem Dach befindet sich dann eine Besonderheit. Zunächst war die Annahme, dass es sich bei der Quetsche um eine Einrichtung handelte, den Roggen anzupressen, um den Schmutz aus dem Spalt des Korns zu befreien, daher die Aufstellung in der Reinigung, aber ein Sechskantsichter zum Abscheiden des sogenannten Blaumehls gab es nicht oder gibt es nicht mehr.
So wird der alte MIAG Quetschstuhl heute zum Herstellen von Futterflocken genutzt. Hafer und Gerste wird dann in dieser Anlage gequetscht und damit für besondere Futtermischungen verwendet. Der Stuhl ist daher auch nur zu besonderen Mischungen in Betrieb und auch nicht in einem technischen Zustand, der eine gleichbedeutende und hohe Qualität erbringen könnte, aber für die Futterflockenfertigung sind die Ergebnisse immer noch brauchbar.
Auf dem Mahlboden hingegen befindet sich ein eigener Quetschstuhl für das Erzeugen von entsprechenden Flocken, die nicht zu Futterzwecken verwendet werden sollen.

Auf dem Speicherboden sieht man nun die Produktsäcke. Hier werden die fertigen Produkte abgesackt, verwogen und die Produktsäcke verschlossen. Im Hintergrund sieht man die Trichter und Stutzen der hängenden Mischer, daneben sind die Ausgänge der Sackstutzen des liegenden Mischers, einer für die Weizenkammer und einer für die Roggenakmmer.
Hier ist dann auch die Klappe der Sackrutsche, wie man die fertigen Produkte direkt auf den Mahlboden vor das Kontor gleiten lassen kann. So findet man hier auch eine große Anzahl an Papiersäcken mit unterschiedlichen Aufdrucken, und Färbungen, die dann die entsprechenden Mehle aufnehmen. Auch Kleingebinde werden hier befüllt und dann zum Kontor transportiert. So lagern auf diesem Boden eine große Anzahl fertiger Papiersäcke, die gefüllt und gewogen sind, aus denen dann Kleingebinde abgefüllt werden, oder aber die komplett an Gaststätten, Bäckereien und andere mittelständige Abnehmer verkauft werden.
Auf anderen Mühlen sind die Abfüllstutzen meist ebenerdig, hier liegen diese dann getrennt vom Kundenverkehr ein Stock über dem Eingangsbereich und der Boden bietet viel Raum, die abgepackte Ware trocken und sauber zu lagern. Der Raum ist daher erfüllt mit dem Geruch von Mehlstaub, der Geruch der Mühle.
Hier findet sich auch die im Bild oben gezeigte Sackwaage, welche auch hier an zentraler Stelle im Boden eingelassen ist und hier zum Wiegen der fertigen Endprodukte dient, die dann mit einer Sackkarre auf dem Boden abgestellt werden.

Blick auf den Speicherboden
Der liegende Mehlmischer der Obermühle

Der liegende Mischer der Obermühle Polling.
Er besitzt zwei getrennte Kammern, von wo Roggen und Weizenmehle angezischt werden. dieser Mischer wird für Standardprodukte benutzt, die dann über kleine Zwischenspeicher zum Speicherboden gelangen, wo diese dann abgesackt werden.
Zumischenden können über eine Befüllöffnung gemacht werden, so daß auch Zwischenprodukte in diesen Mischer eingebracht werden, doch in der Regel werden Sichterprodukte und Produkte der Griesputzmaschine direkt in den Mischer eingeleitet und damit direkt ein fertiges Mehl erzeugt. Es nicht ungewöhnlich, daß Mehl mit dem liegenden Mischer erzeugt wurde, aber Kundenprodukte über hängende Mischer erzeugt werden. Dies ist in der Mühle Drax ähnlich, wo ein ähnlicher Mischer seinen Dienst tut

Eine Besonderheit ist etwas, was man bei vielen Weizenmühlen findet, aber nur selten so gut zu sehen ist, wie in der Obermühle Polling. Es sind die Auflöset.
Wenn man die feinen Giries Stücke zu Mehl verarbeitet, wird mit hohen Drücken gearbeitet, so daß zähe Anteile hier nicht zu feinsten Teilchen vermahlen werden, sondern sich kleine, sehr dünne Plättchen bilden. Diese müssen zerschlagen, aufgelöst werden. Denn diese währen in jedem Fall im Mund sensorisch wahrnehmbar und würden die Qualität des Mehls beeinflussen, da diese Flocken im fertigen Produkt dann eher an ein Greis als an Feinmehl erinnern würden, obwohl die Feinheit eigentlich gegeben ist.
Daher werden hier die Produkte durch die Auslöser geschickt. Dies enthalten rotierende Schlagwerke, die den Mehlstaub nicht nur aufwirbeln, sondern mechanisch auch belasten, so daß die noch lose zusammen haftenden Flocken in feines Pulver zerschlagen werden. Von en Auflösen fließt nun das Produkt dem Sichter oder der Giesputzmaschine zu. Im Sichter oder der Putzmaschine werden Flockenreste aussortiert, aufgrund der größeren Fläche, so daß diese nicht die Siebrahmen passieren würden, aber dank des Auslösers gelangen weniger bis gar keine dieser Flocken in den Sichter, so daß eben hier das feine Mehl auch sicher aussortiert und entsprechend vom restlichen Produktstrom abgetrennt werden kann.
Diese Auflöser sind in der Feinmüllerei typisch und in vielen Mühlen mit Feinmehlstrecke anzutreffen, in Kunstmühlen wie der Obermühle Polling aber waren diese eigentlich immer verbaut, auch wenn diese zum Teil versteckt montiert sind, denn die Auflöset sind kaum größer als ein Schuhkarton.

Auflöser
Öffnung zum Befüllen der Absackstutzen für Kundenmischungen

Auf dem Speicherboden findet man dann auch die Öffnung zum Befüllen der Kundenmischbehälter. Eine einfache Klappe öffnet den Schacht, in den dann die Produkte eingefüllt werden, womit diese dann in den Mischer eingebracht werden, woraus dann eine Homogene Mischung erzeugt wird, die dem Kundenwunsch entspricht.
Denn auch ein doppelt griffiges Mehl ist je nach Mühle oder Kundenwunsch unterschiedlich. Hier können die Kleieanteile variieren, ebenso die Anteile des Greises, sowie dessen Größe. Denn ein Vollkornmehl kann ebenso fein sein, wie ein Weißmehl, aber die Anteile der Kleie unterscheiden sich. So variiert der Anteil an Mineralstoffen und Zellstoffanteilen. Verglüht man ein solches Mehl, so lösen sich die Stärkeanteile auf, verbrennen vollständig. Zurück bleiben die Mineralstoffe und Zellstoffanteile - sie bilden eine Asche. Dieser Ascheanteil ist dann die Typklasse des Mehls. Ein Mehl Type 405 enthält auf 1 Kilogramm 4,05 Gramm dieser Mineralstoffe, es ist daher sehr weiß. Je höher die Mehltype, desto höher der Ascheanteil, desto mehr feine Kleieanteile sind im Mehl, desto dunkler wird es. Aber die Feinheit, also die Partikelgröße wird durch die Type nicht angegegeben. Daher sind gröbere Mehle von hoher Type eher selten, aber in Mühlen möglich. Doch gerade regionale Kunden schätzen solche Möglichkeiten

Wieder endet ein wunderbarer Rundgang durch eine herrliche Kunstmühle..
Die Mühle weist viele interessante Details auf, die wir im Rahmen des Rundgangs nicht besprechen können, und es ist wunderbar, daß die Anlage noch im Vollbetrieb ist - wenn auch viele Kunden sich durch die günstigen Massenprodukte mehr und mehr von regionalen Produktiosnketten verabschiedet und entfernt haben. Das Internet ist die Plattform und der regionale Bedarf wird zum Teil nicht mehr wahrgenommen. Doch weder überregionale Großanbieter, noch die Internet Anbieter können auf direkte und gezielte Kundenwünsche eingehen.
Doch die Obermühle als regionaler Anbieter kann es. Sie schließt die Kleinbetriebliche und mittelständige Lücke der regionalen Produktionsketten. Regionale Landwirte beliefern auf kurzen Wegen die Mühle und deren Produkte werden direkt an regionale Abnehmer verkauft. Etwas, was auch in der Mühle St. Johann, der Hagenmühle oder der Maiermühle so festzustellen ist.
Viele konnten Kunden gewinnen, doch für einen großzügigen Betrieb reicht es zumeist nicht, sondern oft reicht der Betrieb nur, sich gerade so noch am Leben zu erhalten und oft sind aufgrund dieser Perspektive nachfolgende Generationen nicht mehr bereit, diese Abnagen zu übernehmen. Die Mühlen sterben daher, weil diese es nicht schaffen, trotz Internet, Ihre Potentiale zu erschließen oder neue Kundenkreise zu erschließen. Trotzdem können sich diese Mühlen noch am Leben erhalten und auch ist eine leichte Kundenzunahme oft zu bemerken, der Markt ist daher stabil - wenn auch nicht üppig. Früher waren die Schweine des Müllers die besten, doch heute ist dies nicht mehr der Fall.
Trotzdem bedanke ich mich bei der Familie Frohnwieser für den tollen Rundgang durch eine wirklich wunderschöne Getreidemühle und ich hoffe, daß diese Mühle auch in weiterer Zukunft, wie die Dekaden zuvor, immer von Generation auf die Nächste Generation fortbesteht und damit in Betrieb erhalten werden kann. So ist dieser Rundgang auch nur ein Blitzlicht, ein Abbild einer bestimmten Zeit und kann zukünftige Veränderungen nicht widerspiegeln. Aber der derzeitige Stand, mit seinen Anlagen und Maschinen ist ein Stand, wie er schon vor Generationen angetroffen werden konnte - der heute noch so in Betrieb ist. Man spürt den Geist der Müllerei und bekommt hier sicherlich Produkte, direkt vom Erzeuger, wie es wohl so kein Naturkostladen oder Reformhaus anbieten könnte - den wo sollte man mehr vom Produkt wissen und näher am Kunden sein, als direkt auf dem Mahlboden, wo das Produkt welches man kauft, erzeugt worden ist?
 
Eine Frage, die sich die Leser des Rundgangs durchaus stellen dürfen, und vielleicht animiert es, den ein oder anderen, die Mühle zu besuchen, oder Produkte dieser Mühle zu kaufen, um sich von der Qualität zu überzeugen.
Leider verfügt die Mühle über keine eigene Homepage, auf welche ich nun verlinken könnte, für weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten... so bleibt nur, der Blick in die örtlichen Brachenbücher oder Telefonverzeichnisse.
 

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